Rechtsanwalt

 

Bereits während meines Rechtsreferendariats sammelte ich erste Berufserfahrungen in einer Rechtsanwaltskanzlei in München. Schnell wurde mir bewusst, dass die Vertretung rechtlicher Interessen der Mandanten eine höchst verantwortungsvolle, und eben deshalb auch sehr spannende Tätigkeit ist. Sowohl die Durchsetzung im Rahmen eines Gerichtsverfahrens als auch der Ausgleich widerstreitender Interessen in außergerichtlichen Verhandlungen macht diese Aufgabe so vielseitig. Dabei gilt für mich stets die Maxime: Jeder Mandant hat Anspruch auf die bestmögliche und sorgfältige Wahrnehmung seiner persönlichen Belange.

 

Seit 1998 bin ich als selbständiger Rechtsanwalt tätig und habe mich der Kanzlei Burgmair, Lechler und Wiedenmann in Dachau angeschlossen. Mein Tätigkeitsbereich umfasst das Zivilrecht, Tätigkeitsschwerpunkte sind das Arbeitsrecht und das Arzthaftungsrecht sowie das Erbrecht.

 

 

Arbeitsrecht

 

Gerade das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist durch seine persönliche und wirtschaftliche Nähe eine besonders intensive persönliche Beziehung. Die durchaus unterschiedlich gelagerten Interessen des Arbeitgebers einerseits, des Arbeitnehmers andererseits können aber auch sehr schnell zu einer erheblichen Belastung führen. 

Streitigkeiten im Rahmen des Arbeitsverhältnisses sind für beide Seiten immer eine Belastung: Dem Arbeitgeber muss es an einem guten und produktiven Betriebsklima liegen, dem Arbeitnehmer an Freude und Erfüllung im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit. Ziel einer jeden rechtlichen Auseinandersetzung muss daher ein vernünftiger Ausgleich sein, wenn das Arbeitsverhältnis harmonisch fortgesetzt werden soll. Und sollte einmal die Beendigung des Arbeitsverhältnisses unausweichlich sein, muss der Arbeitgeber Rechtssicherheit erlangen und der Arbeitnehmer eine angemessene Abfindung als Ausgleich für den Verlust seines Arbeitsplatzes erhalten. Langwierige Kündigungsschutzverfahren helfen selten, da sie auch für den Arbeitnehmer Kräfte binden, die für eine berufliche Neuorientierung doch gerade nötig sind.

 

Arzthaftungsrecht

 

Selbstverständlich hat jeder Patient die Erwartung, nach einer ärztlichen Behandlung sich besserer Gesundheit zu erfreuen als zuvor. Manchmal werden die medizinischen Möglichkeiten überschätzt, manchmal unterlaufen aber auch Ärzten Fehler.

Gerade in Arzthaftungsfällen bedarf es einer gründlichen und sensiblen Prüfung, ob ein schadensersatzpflichtiger Behandlungsfehler vorliegt. Oftmals können solche Fehler nur schwer eingestanden werden. Dann muss den behandelnden Ärzten vermittelt werden, dass auch ihnen Fehler unterlaufen können. Auch wenn der finanzielle Schadensersatz die gesundheitlichen Schäden nicht rückgängig machen können, erleichtert er jedenfalls die Situation des Patienten.

So im Fall meiner Mandantin, die in ihrem sechsten Lebensmonat einen schweren Behandlungsfehler erlitt, aufgrund dessen sie ihr Leben lang behindert sein wird. Das Krankenhaus wehrte sich zunächst gegen jegliche Schadensersatzforderung, da es sich nicht eingestehen konnte, einen Fehler begangen zu haben. Das von mir erstrittene Urteil des Landgerichts München war aber eindeutig, so dass mit einem sechsstelligen Schmerzensgeldbetrag nebst Ersatz des Betreuungsmehraufwandes sowie des zukünftigen Verdienstausfallschadens zumindest eine finanzielle Absicherung meiner Mandantin sichergestellt werden kann.

 

Erbrecht

 

Die Tätigkeit im Erbrecht umfasst selbstverständlich die Regelungen nach einem Erbfall, sie beginnt häufig jedoch schon mit der Beratung über die Abfassung einer letztwilligen Verfügung, also des Testaments. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig: Soll ein Testament, ein gemeinschaftliches Testament, ein sog. "Berliner Testament" oder doch ein Erbvertrag verfasst werden? Was genau ist eigentlich ein Vermächtnis? Und ist zusätzlich eine Teilungsanordnung sinnvoll? All diese Fragen sind sorgfältig zu klären, damit dem "Letzten Willen" auch tatsächlich Rechnung getragen werden kann.

 

Insbesondere die betriebliche Vermögensnachfolge bedarf umfassender rechtlicher Sachkunde. Denn gerade bei der vorweggenommenen Erbfolge müssen neben der erbrechtlichen Regelung immer die erbschaftsteuerlichen Folgen präzise beachtet werden. Betriebsübergang, Betriebsaufspaltung, Nießbrauch und andere Gestaltungen ziehen jeweils unterschiedliche steuerliche Konsequenzen nach sich.

Aber auch die erbrechtliche Auseinandersetzung nach einem Todesfall ist oft eine komplizierte Angelegenheit, die anwaltlicher Hilfe bedarf. Sowohl die Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft als auch die Geltendmachung von Pflichtteilsansprüchen setzen eingehende Kenntnisse im Erbrecht voraus. Zusätzlich ist aber auch Fingerspitzengefühl nötig, da die emotionale Ebene eine große Rolle spielt. Gerade in diesen Situationen lege ich großen Wert auf eine sachliche Auseinandersetzung, die primär eines im Blick hat: Was war tatsächlich der letzte Wille des Erblassers? Sicher nicht eine endlose emotionale Auseinandersetzung zwischen den Hinterbliebenen, sondern eine vernünftige und gerechte Lösung für alle Beteiligten.

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